NoPasaran Würzburg

Um dem neonazistischen Treiben am ersten Mai entgegenzuwirken hat sich das Bündnis NoPasaran Würzburg gegründet.
Auf der Seite findet ihr aktuelle Infos und Werbematerial.

1 Mai Naziaufmarsch blockieren

Die Wurzel des Faschismus ausreißen heißt Kapitalismus abschaffen!

Für den 1. Mai 2013 ruft die Nazikameradschaft „Freies Netz Süd“ zu einer Demonstration in Würzburg auf. Das perfide Motto der Faschisten lautet: „Arm trotz Arbeit – Kapitalismus zerschlagen.“ Durch diese Wortwahl versuchen die Neonazis sich als antikapitalistische Kraft darzustellen, obwohl sie das exakte Gegenteil davon sind. Der Faschismus ist eine Krisenideologie des Kapitalismus und keinesfalls eine Alternative zu diesem.
Als genuines Produkt der kapitalistischen Verhältnisse und ihrer unmenschlichen Ideologien ist der sogenannte Antikapitalismus der Nazis nichts weiter als eine hohle Phrase. Weit davon entfernt, das moderne warenproduzierende System zu begreifen, wollen sie weder die Verwertungslogik noch seine menschenverachtenden Konkurrenzverhältnisse abschaffen. Der Wettkampf aller gegen alle auf den anonymen Märkten soll nicht zugunsten einer solidarischen Gesellschaft aufgehoben, sondern lediglich (in rassistischer Logik) als ein Kampf sogenannter „Rassen“ ideologisiert werden. Das allgegenwärtige Profitstreben aller Marktteilnehmer wird antisemitisch personalisiert und projiziert auf die Figur des „ewigen Juden“, der raffgierig das „deutsche Volk“ ausbeuten wolle. Während also der ökonomische Kern des Kapitalverhältnisses unangetastet bleibt, jedoch völkisch aufgeladen werden soll, möchten die Neonazis die politische Hülle in autoritärster und menschenfeindlichster Weise transformieren. Der bürgerliche Parlamentarismus soll der Führerdiktatur weichen.

Tatsächlich ist der 1. Mai traditionell alles andere als national. Er nimmt seinen Ursprung in den USA des späten 19. Jahrhunderts in den Massenunruhen, die sich 1886 aus Streiks für den Achtstundentag in Chicago über die ganzen USA und weltweit ausbreiteten. Seit dieser Zeit ist der 1. Mai der internationale Kampftag der ArbeiterInnen gegen wirtschaftliche Ausbeutung und politische Unterdrückung.

Daran anknüpfend stellt der 1. Mai für uns ein Symbol des Kampfes gegen den Kapitalismus und für das Eintreten für eine freie und gerechte Gesellschaft dar, in der die Produktionsmittel in den Händen aller sind und in der für die Bedürfnisse der Menschen produziert wird. Daher gehen wir am 1. Mai nicht nur gegen Faschismus, sondern auch gegen die politischen und ökonomischen Zustände der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft auf die Straße. Neben der Bekämpfung des Faschismus treten wir für Emanzipation und für ein selbstbestimmtes Leben ein.

Laßt uns am 1. Mai 2013 in Würzburg gemeinsam und entschlossen den Naziaufmarsch verhindern
und ein deutliches Zeichen gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung setzen!!
Für eine Welt ohne Grenzen und Klassen!

„Blut muss fliessen“

Donnerstag, 14 März 2013, 20:00
Filmvorführung „Blut muss fließen“ (Undercover unter Nazis) und anschließende Diskussion mit dem Regisseur Peter Ohlendorf
20:00 Uhr in Würzburg im Mehrgenerationsnhaus.
Veranstaltungsort:Würzburg (Mehrgenerationenhaus Matthias-Ehrenfried-Haus,
Bahnhofstraße 4 – 6)

1. Mai Würzburg – Naziaufmarsch verhindern !

Leider mussten wir feststellen, dass das Freie Netz Süd am 1. Mai einen Aufmarsch in Würzburg plant.
Dies werden wir natürlich nicht kampflos hinnehmen !
Weitere Infos folgen in den nächsten Wochen.

no pasaran !!!

Nazi-Demo am 1. Mai soll gemeinsam und entschlossen blockiert werden

Aufruf gegen NPD-Kundgebung vor der EZB verabschiedet

Der Antifaschistische Ratschlag Rhein-Main hat einen Aufruf zur Verhin­derung der für den 1. Mai angekün­digten NPD-Kund­gebung vor der Euro­päischen Zentral­bank verabschiedet:

Am 1. Mai 2013 wollen Neonazis aus der ganzen Republik nach Frankfurt kommen und an der Europä­ischen Zentral­bank unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ gegen „EU und das Groß­kapital“ demonstrieren.
Was sie damit meinen, ist Hetze gegen Migrantinnen, Flücht­linge, Muslime und gegen die Men­schen in den süd­euro­päischen soge­nannten „EU-Pleite­staaten“. Darin sind sie sich mit Sarrazin, BILD und Co einig. Anti­semi­tismus und Rassis­mus sind die Marken­zeichen der alten und neuen Nazis.

Wir rufen alle Menschen dazu auf, das Auftreten von Nazis nicht zu dulden. Die erfolg­reiche Verhin­derung der Nazi-Aufmärsche in Dresden hat uns gezeigt, dass wir dies nur gemei­nsam und mit viel­fältigen Aktionen erreichen können. Ganzer Aufruf

Bereits am 12. Dezember hatte der Anti­faschistische Rat­schlag eine Aktions­konsens zur Verhinderung der Nazi-Demonstration beschlossen:

Unser Ziel ist es, den Frankfurter Nazi­aufmarsch am 1. Mai 2013 zu ver­hin­dern. Wir sind soli­darisch mit allen, die mit uns dieses Ziel teilen. Dazu sind ver­schie­dene Aktions­formen not­wendig. Wir leisten zivilen Unge­horsam gegen den Nazi­aufmarsch. Unsere Massen­bloc­kaden sind Menschen­bloc­kaden. Von uns geht dabei keine Eska­lation aus.

Mit diesem Konsens und dem Aufruf sollen ab sofort weitere Orga­nisa­tionen ange­sprochen werden, um die Nazi-Kund­gebung zu ver­hindern.

Weiter gültig sind auch die schon am 24. November verbredeten Grundsätze:

effektive Verhinderung der Nazidemonstration am 1. Mai 2013
breitestmögliche Mobilisierung
keine Kooperation mit den staatlichen Sicherheitsbehörden

KEIN FUSSBREIT DEN FASCHISTEN!




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